Christine Schäfer

Diese Musik in meiner Werbung

Auf ihrer neuen CD hat die Sopranistin Christine Schäfer mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Julien Salemkour ein von ihr selbst konzipiertes Arien-Programm aufgenommen mit Musik von Händel bis Messiaen, von Belcanto bis Verdi und Richard Strauss, ein unkonventionelles Kaleidoskop von sehr beliebten und weniger bekannten Werken. Sie erforscht die Musik in ihren vielen Facetten und die Funktionen, die Musik durch die Jahrhunderte zu erfüllen hatte. Im Stil eines klingenden Essays setzt sie bekannte, aber bewusst heterogen gemischte Stücke vom Barock bis zur Gegenwart eigenwillig in Beziehung zueinander. So verführerisch schön jedes für sich auch ist, im neuen Kontext erscheinen sie alle wie neu beleuchtet. Nicht Epochen und Stile zählen, sondern Temperamente und Tonfälle. Ausgewählte Orchestersätze bilden die Scharniere dieses Parcours vom hochvirtuosen Ziergesang über das idyllische Lied bis zum erregten Konversationston, vom folkloristischen Tanz zum existenziellen Drama, von der Naturstimmung zur Offenbarung des Göttlichen. Christine Schäfer demonstriert hier nicht nur vokale Fähigkeiten, sondern auch gestalterische Vielseitigkeit und programmatische Fantasie.

"...ein brillanter und ausdrucksstarker Sopran der Sängerin […] ein eigenwilliges, interessantes und musikalisch überzeugendes Stimmporträt."
(Kulturnews)

"Auf den ersten Blick wirkt diese [CD] wie ein Sammelsurium. Doch der Schein trügt. "Arias" ist keine dieser enervierenden, ohne viel Sinn und Verstand zusammengestellten Arien-Kompilationen […] Schäfers Zusammenstellung reicht von Händel bis Olivier Messiaen. […] Schäfer schafft dabei das Kunststück, jeder Arie gerecht zu werden und doch einen strengen Zusammenhang zu schaffen. Mit der Verdi-Desdemona singt sie berückend natürlich eine Rolle, die sie wohl nie auf die Bühne bringen würde […] Mit der Philipine aus Thomas´ "Mignon" bedient sie die Virtuosen-Seite des Gesangs mit überbordender Fröhlichkeit, mit Händels Semele wird, bei karger Begleitung, die Stimme in ihrem silberklaren Wohlklang zum Medium. Man muss diese Platte hören wie eine Pop-CD: Erst in der Gesamtschau fügen sich die Arien zu einem vielschichtigen Ganzen zusammen. […] Die CD […] ist entstanden mit Hilfe des präzis und farbenreich musizierenden Deutschen Symphonieorchesters Berlin unter Julien Salemkour."
(Süddeutsche Zeitung)

"Die Sopranistin Christine Schäfer […] verbindet Musik, die ihr etwas bedeutet, zu einer wirklichen Abfolge von Szenarien, Gedanken, Stimmungen. Und dass das so gut funktioniert, von Strauss über Händel zu Verdi, Schönberg und Messiaen, liegt nicht nur an der erstaunlichen Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme, ihrem Vermögen, sich in Situationen einzufühlen und sie darzustellen, sondern vor allem daran, dass diese Solistin (exzellent unterstützt vom ebenso präzise wie inspiriert spielenden Orchester) dem Hörer in jedem einzelnen Stück etwas zu entdecken gibt."
(Applaus)

"… die Sopranistin [durchmisst] das gesamte Programm mit einer bemerkenswerten stimmlichen wie gestalterischen Souveränität. Das Koloraturfeuerwerk der Philine bereitet ihr ebenso wenig Mühe wie die weiten Legatobögen der Amina, bei Händel ist sie stilistisch ebenso zu Hause wie bei Messiaen."
(Das Opernglas)

"Christine Schäfer […] verwirklicht nicht nur die Forderung Felsensteins, das Gesungene müsse Resultat von Situation und Aktion sein, sondern untersucht darüber hinaus die Beziehung von Musik und Wort. Sie leuchtet den Vorhof der Sprache als die eigentliche Domäne der Musik aus, setzt Text und (musikalischen) Subtext klug in Beziehung."
(Opernwelt)

"Stilsicher und willensstark: Mit einer Arien-Kollektion beweist die Sopranistin Christine Schäfer ihre künstlerische Extra-Klasse."
(Kulturspiegel)

"Christine Schäfer hat sich noch nie auf ein Fach, geschweige denn eine Epoche festlegen lassen. Und in diesem Album weitet sie ihr ohnehin schon weites Repertoire noch aus, bis hin zum Belcanto und ins dramatische Fach. Während das Bellini-Stück aber auch für einen lyrischen Sopran gut zu bewältigen sein dürfte, geht sie mit der letzten Arie der Gräfin aus Richard Strauss' Capriccio, einem der Kernstücke der CD, voll auf Risiko - und gewinnt. […]Trotz der Kontraste klingt "Arias" erstaunlich einheitlich. […]Kontemplation und stille Melancholie ja, abgrundtiefe Verzweiflung eher nicht. […]Von Kühle keine Spur, gerade die ungewohnt leise Interpretation zerreißt einem manchmal beinahe das Herz."
(WDR3)

""Musik ist eine heilige Kunst" heißt es in der Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss. Beglückend erfahrbar macht dieses Christine Schäfer auf ihrer neuen CD. Dank ihrer Musikauswahl wurde dieses Album zu einer grandiosen Visitenkarte der renommierten Sopranistin. Mit glasklarer Stimmführung und perfekter Diktion macht die Sängerin klar, dass sie immer noch weltweit für die Opern von Richard Strauss als Idealbesetzung gilt. Die vielseitige Sängerin mit dem lyrischen, beweglichen Sopran interpretiert hier ebenso mitreißend ein anrührendes Lamenti aus Händels "Semele". Sie lässt den Hörer mitleiden als Verdis Desdemona und als Bellinis "La Sonnambula". Ganz genauso bezaubert sie mit ihrer jugendlichen Stimme auch in Messiaens "Saint François d'Assise". 5 von 5 Sterne."
(Financial Times Deutschland)

"Christine Schäfer verbindet Musik, die ihr etwas bedeutet, zu einer Abfolge von Szenarien, Gedanken, Stimmungen. Und das funktioniert, von Strauss über Händel zu Verdi, Schönberg und Messiaen. Die Sopranistin gibt dem Hörer in jedem einzelnen Stück etwas zu entdecken […]. Eine CD, die man unbedingt von Anfang bis zum Ende durchhören muss; und bei der man danach gleich wieder von vorne anfangen kann."
(Concerti Berlin)


"…die Aufnahme [ist] das mitreißende, bis in die optische Gestaltung hinein höchst eigenwillige Porträt einer großen Sängerin. Intensiv und hoch musikalisch gestaltet Christine Schäfer die Arien sechs verschiedener Komponisten von Händel bis Messiaen stets vom Wort her und nie auf oberflächliche Wirkung aus."
(KlassikCom)

"Ein spannungsreiches, großartiges Konzeptalbum hat Schäfer erdacht, das von Händel (tränentreibend: "Semele") bis zu Messiaens "Saint Francois" reicht, bei dem sie vom Deutschen Symphonieorchester Berlin und Julien Salemkour fein begleitet wird: dazu gehören passgenaue Einschübe, reine Orchesternummern, wie etwa "Farben" aus Schönbergs op. 16."
(Stuttgarter Zeitung)

"Denn die Sopranistin […] gibt dem Hörer in jedem einzelnen Stück etwas zu entdecken - die einzelnen Arien ergänzen sich zu etwas Neuem. Eine CD, die man unbedingt von Anfang bis zum Ende durchhören muss…"
(Concerti Hamburg)

"Sie spürt einen geheimen Zusammenhang auf zwischen den Komponisten und den genau platzierten Orchesterstücken von Thomas, Bizet und Schönberg […]. So nimmt man im Einzelnen am Ende das Ganze wahr als seelisches Einzugsgebiet einer Sängerin, der es um künstlerische und menschliche Wahrheit geht. Dazu kann Christine Schäfer alle Mittel einsetzen: blendende Technik, reiche Stimmfarben. […] Ein Muss für alle Freunde klassischer Musik."
(TZ)

"Auf ihrer neuen CD fesselt Christine Schäfer mit einer intensiven Gestaltung. […]Sie will nicht glänzen, sondern berühren. Und das gelingt ihr auch. […] Die verhangenen Töne sind ihre besondere Stärke. Schäfer hat keine Riesenstimme, und das weiß sie auch. Sie nähert sich den Arien stellenweise wie eine Liedinterpretin: mit feinem Gespür für die emotionalen Zwischentöne und einer großen Sorgfalt im Umgang mit dem Text. Je intimer die Musik, desto schöner ihr Gesang - wie in der Händel-Arie "O sleep", die uns ebenfalls an den Übergang zwischen Wachen und Träumen entführt. […] Schäfer […] fesselt den Hörer immer wieder mit einer intensiven Gestaltung, wie im Ave Maria der Desdemona in Verdis "Otello". Julien Salemkour und das Deutsche Symphonie-Orchester begleiten die Sopranistin aufmerksam und mit einer extrem breiten Farbpalette. Sie reicht von dunkler Sinnlichkeit bis zu den stellenweise gleißend hellen Farben von Olivier Messiaens Oper über den heiligen Franziskus."
(NDR Kultur)

"…eine spannende Reise durch die Operngeschichte, auf der jede Station eine Überraschung [ist]. […] Christine Schäfer singt […] schlicht, schnörkellos, ganz nach innen gewandt - und vollbringt dabei das Kunststück, sich als Interpretin völlig in der Musik aufzulösen."
(hr2-Kultur)

"Christine Schäfer ist, neben Anna Netrebko und Diana Damrau, DIE Sopranistin der Gegenwart. Wer sängerisch die Nase vorn hat, kann man unmöglich sagen - zu unterschiedlich sind Stimmfarbe und Persönlichkeit. Künstlerisch die eigenwilligste und vielseitigste unter den drei Starsopranistinnen ist zweifellos Christine Schäfer. […] Ziemlich unkonventionell und hochintelligent zusammengestellt ist auch ihre neue Arien-CD. Da steht breit strömender symphonischer Wohlklang bei Richard Strauss neben intimer barocker Kammermusik bei Georg Friedrich Händel,da gibt es Raritäten von Ambroise Thomas und Belcanto von Vincenzo Bellini, da trifft die Desdemona aus Verdis Otello auf den Engel aus Messiaens Franziskus-Oper. Was für Kontraste, was für eine stilistische Spannweite! Und doch ist diese überraschende Zusammenstellung absolut stimmig in der Abfolge. […] Und Christine Schäfer gelingt es tatsächlich, allen Arten von Stilen und Stimmungen mit ihrer atemberaubend wandlungsfähigen Stimme gerecht zu werden. […] Das klingt ätherisch bei Messiaen, warm bei Strauss, innig bei Verdi, schlank bei Händel und leichtfüßig bei Bellini. Absolute Intonationssicherheit, bestechende Klarheit in der Führung der Gesangslinie und ein stets einnehmendes Timbre mit glockenheller Höhe, das sich manchmal angenehm umschleiert […]. Das deutsche Symphonieorchester Berlin unter Julien Salemkour ist Christine Schäfer ein ebenbürtiger Partner, klanglich und in der stilistischen Vielseitigkeit. Das ungewöhnlichste und schönste Arienalbum seit langem."
(BR Klassik)

"Das neue Album der Schäfer ist […] ein Volltreffer. Und zwar in jeder einzelnen Arien. Egal, ob sie Händel singt oder Strauss, Verdi oder Bellini oder Messiaen, sie mischt jedes Mal genau die richtigen Farben an."
(SWR2)

"eine stilsichere Christine Schäfer, die Temperament hat und in diesem Wust an zusammengewürfelten Arien jeder Rolle ihr eigenes Gesicht verleiht. […] Zwischen Barock und zeitgenössischer Musik ist dieses Album […] ein geglücktes Sänger-Profil, welches sich von der Masse abzuheben vermag."
(MDR Figaro)

Tracklist

  • 01.
    Christine Schäfer - Sein wir wieder gut (from Ariadne auf Naxos) 03:24
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  • 02.
    Christine Schäfer - O sleep, why dost thou leave me? (from Semele) 03:11
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  • 03.
    Christine Schäfer - Ah! non credea mirarti (from Sonnambula) 04:11
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  • 04.
    Christine Schäfer - Raymond ou le secret de la reine - Overture 08:02
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  • 05.
    Christine Schäfer - Oui pour ce soir - Je suis Titania (from Mignon) 05:02
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  • 06.
    Christine Schäfer - Morgen mittag um elf! (from Capriccio) 14:39
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  • 07.
    Christine Schäfer - Adagietto (from Arlesienne-Suite No. 1) 02:25
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  • 08.
    Christine Schäfer - Canzone del salice (from Otello) 10:17
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  • 09.
    Christine Schäfer - Ave Maria (from Otello) 04:25
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  • 10.
    Christine Schäfer - No. 3: Sommermorgen an einem See (Farben) (from Fünf Orchesterstücke, Op. 16) 03:08
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  • 11.
    Christine Schäfer - Ah! Dieu nous éblouit par excès de vérité (from St. Francois d'Assise) 07:46
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